Pour en finir avec l’énigme Naundorf

Wer war eigentlich Karl Wilhelm Naundorf ?

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            Vor vielen Jahren hatte ich schon angefangen über diesen Naundorf Nachforschungen zu machen. Im Jahre 1986 ist nähmlich ein Buch über Naundorf erschienen, von Xavier Roche geschrieben. Dieser Roche hat sich sofort einen Adelstitel angeeignet, so wie Graf Koks von der Gasanstallt. Das passte sehr schön zu Naundorf der absolut König von Frankreich sein wollte.

            Viele Leute haben in Frankreich über Naundorf geschrieben. Ein kleiner Teil hat gesagt  er wäre ein Betrüger. Diese Leute hatten Recht. Man kann dabei nennen : Paul Eric Blanrue, Pierre Veuillot du 19ème siècle et Edmond Duplan. Aber es fehlte ihnen Einsicht in deutsche Dokumente die man nicht leicht haben konnte. Eine andere Gruppe war fest davon überzeugt dass Naundorf wirklich der Sohn von Ludwig XVI und von Marie-Antoinette war. Aber wie konnten diese Menschen das beweisen ? Ganz einfach : durch ständige Lügen und fasche Dokumente. Es genügte so etwas ständig zu wiederholen und am Ende wurden die Lügen eine Wahrheit. Diese Gruppe existiert heute noch.  ( https://www.louis17.com/  )

            Die meisten französischen Forscher hatten nur französische Dokumente zur Verfügung und haben viel von der konstanten Lügerei der Familie Naundorf und den Naundorfanhängern geglaubt. Ich gebe Ihnen ein Beispiel : eine Zeitschrift die « La Légitimité » genannt wird sollte genaue historische Angelegenheiten die mit Naundorf und seiner Familie zu tun haben, als historische Beweise veröffentlichen. Diese Zeitschrift ist auf Angabe der ältesten Tochter « Amalie » gegründet worden mit Hilfe  von einem katholischen Priesters, sehr schlecht angesehen von seiner Hierarchie denn er war  ein Illuminierter der sich auch Osmond nannte. Diese Zeitschrift ist sehr lange in Toulouse veröffentlich worden. Alles was darin steht stammt nur von den Erfindungen der Familie Naundorf.

            Im Jahre 1886 kam ein Berliner in Paris an der sich Otto Friedrichs nannte und ein regelrechter Anbeter von Naundorf und seiner Familie war. Er hat lange in Paris und später auch im Sommer in der Bretagne gelebt und machte eine ungeheure Propaganda für einen Sohn Naundorf  um dazuzukommen ihn als König von Frankreich erwählen zu lassen. Im ersten Weltkrieg ist dieser Otto Friedrichs nach Berlin zurück gegangen und hat den ganzen Krieg in seinem Büro verbracht : und wo war dieses Büro : bei der Geheimpolizei von Preussen in Berlin ! Und nach dem ersten Weltkrieg ist er ruhig nach Paris zurück gegangen und hat in der Bretagne gelebt wo er 1943 gestorben ist. Niemals ist er von der deutschen Besatzung gestört worden.

            In 1909 oder 1910 ist Naundorf in Berlin angekommen. Er kam vielleicht aus Sachsen aber man kann es nicht genau beweisen. Aber jeder Berliner, sogar die Polizei, hat bemerkt dass er mit einem fürchterlichen sächsischem Accent gesprochen hat den er sich bis an sein Lebensende nicht abgewöhnt hat. Er hatte keine Personaldokumente, noch nicht mal einen Reisepass oder eine Geburtsurkunde.  Er durfte sich als Ausländer in Berlin als Arbeiter bei einem Uhrmacher niederlassen. Zwei Jahre später durfte er nach Spandau ziehen, konnte einen kleinen Uhrmacherladen eröffnen und bekam nach einiger Zeit das Bürgerrecht wie alle Leute die einen ehrlichen Beruf ausübten.

            In Spandau hat sich der alte Bürgermeister Kattfuss sehr um Naundorf gekümmert. Er hat ihm Geld gegeben und hat ihm auch einen Lehrer besorgt für Französischstunden, deutsche Grammatikstunden, richtig Schreiben lernen usw. Naundorf war sehr faul und nicht begabt. Diese Hilfe hat nicht viel genutz. Im Jahre 1818, immer noch in Spandau, hat sich Naundorf verheiratet mit der Tochter von einem Arbeiter. Diese Heirat und das folgende Fest fand in der Wohnung von Naundorf statt. So etwas war eigentlich nur üblich für besonders vornehme Familien. Die Schwiegermutter von Naundorf war mit dieser Heirat gar nicht einverstanden. Der neue Bürgermeister und der evangelische Pfarrer haben sie bei Seite genommen und haben ihr erklärt dass der Schwiegersohn ein « von Naundorf » war der alles Gut infolge des Krieges mit den Franzosen verloren hätte und darum seinen Adelstitel nicht mehr trug.

            Aus diesen obrigen Angaben kann man genau ersehen dass Naundorf seit seiner Ankunft in Berlin unter einem gewissen Schutz von einer Organisation standt. Es handelte sich sehr wahrscheinlich um eine geheime Gesellschaft die anfing ihm eine gewisse Ausbildung zu geben damit er sich eines Tages als der Sohn von Ludwig dem 16. ausgeben könnte. Dass war natürlich sehr schwer denn dieser Naundorf hatte jahrelang mit den jüdischen Gaunern zusammengelebt von denen Thiele in seinem Buch von 1842  spricht. Diese Gauner die man auch « Rothwelsch » nennt denn das ist ihre geheime Sprache, zogen durch alle Länder wo Deutsch gesprochen wurde und Naundorf hat sogar viel in der Schweitz gelebt, und sein bester Freund war Frédéric Lechot aus Genf. Naundorf hat mindestens 10 Jahre mit den Rothwelsch gelebt aber vielleicht sogar noch länger denn er sprach fliessend Rothwelsch und kannte alle Kniffe zum Stehlen, zum Betrügen, um aus einem Gefängniss zu fliehen, und so weiter.

            Am Anfang der zwanziger Jahre ist er nach Brandenburg gezogen um dort ein Uhrmacher geschäft aufzumachen. Er hatte inzwischen mehrere Kinder und das Geld fehlte immer. Auch in Brandenburg gab es Leute die zu den Rothwelsch gehörten, besonders um gestohlene Ware zu verstecken. Mit diesen Leuten hat er verkehrt und hat bald angefangen falsche Taler herzustellen. Es hat nicht lange gedauert bis die Polizei darauf aufmerksam geworden ist, Naundorf ist von einem Rothwelsch angezeigt worden, danach kam ein Prozess und Naundorf wurde zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.

            Der Direktor vom Zuchthaus in Brandenburg war der Baron  von Seckendorff. Er war ein ehemaliger Major und stammte aus Altenburg in Sachsen. Naundorf hat sich im Zuchthaus meistens gut benommen und Baron von Seckendorff hat defür gesorgt dass er 6 Monate frûher entlassen wurde. Naundorf musste mit seiner Familie nach Crossen in Schlesien ziehen. In der Nähe von Crossen hatte der Baron von Seckendorff einen grossen Besitz und hatte wohl die Absicht Naundorf noch etwas im Auge zu behalten. Herr von Seckendorf wusste wahrscheinlich woher Naundorf stammte.

            Die Stadt Altenburg hatte eine Garnison und auch eine Garnisonkirche. Am 12. April 1780 wurde Christian Heinrich HOPF in der Garnisonkirche von Altenburg getauft. Seine Mutter, Suzanne-Elisabeth HOPF, hat angegeben dass der Vater Wolf-Georges Heinrich von Naundorf wäre. Da Altenburg also eine Garnison war und das Kind in der Garnisonkirche getauft worden ist, kann man annehmen  dass die Mutter Marketenderin war und der Vater Offizier von der Garnison. Eine Quelle sagt sogar der Vater wäre ein Hussard von den Würtembergern gewesen. Das ist zwar nicht genau bewiesen aber möglich könnte es schon sein. Die Marketenderinnen bei einer Armee verkauften Essen und Trinken, konnten Wäsche waschen und kümmerten sich auch um die Verletzten. Die Toten wurden geplündert denn man brauchte dauernd Geld, manche waren mit Soldaten verheiratet, Frauen und Kinder folgten der Armee und die jüngeren Frauen verdienten auch Geld als Nutten.

           In den vierziger Jahren hat Naundorf in England gelebt und war dafür bekannt dass er mit Hilfe eines sehr alten Buches das niemand lesen konnte (wahrscheinlich auf  gothisch geschrieben) manchmal Hilsfmittel für kranke Leute selbst herstellte. Er sammelte dafür Kräuter und alle möglichen Sachen wie Holzkohle, Heilerde und noch mehr. Er machte auch Gesundbeten denn er hatte in England eine neue Religion erfunden. Kräuter und Heilerde wurden auch von den Marketenderinnen benutzt.

            Wir hätten also mit den Angaben von Suzanne-Elisabeth HOPF bei der Taufe ein logisches  Verständnis warum Naundorf sich sein ganzes Leben lang Naundorf genannt hat. Erst in Crossen hat er wirklich angefangen zu behaupten er wäre mit der königlichen Familie von Frankreich verwandt, und noch später hat er dann behauptet er wäre de Sohn von Ludwig dem 16. und von der Königin Marie-Antoinette. Diese Erfindungen, von seinen Anhängern sehr unterstützt, sind natürlich ein Zeichen für Geistesverwirrung. Der Kronprinz, später Friedrich-Wilhelm der vierte, hat ja mehrmals zu der Fürstin von Angoulême gesagt dass Naundorf verrückt wäre.

            Aber aus welchen Gründen nahm er den Vornahmen « Karl Wilhelm » an ? Ich habe oben schon gesagt dass er eine Gruppe Menschen hinter sich hatte die ihm Hilfe und auch eine Art Erziehung gaben. Er war bei dieser geheimen Gesellschaft nähmlich nicht der Erste der die Rolle des verschwundenen französischen Kronprinzen spielen sollte. Der Erste war ein gewisser Carl Werk der aus Halle stammte und 1775 geboren war. Sein Vater verkaufte Bier et manchmal auch Viehzeug, er hatte Brüder und Schwestern. Er ist Soldat geworden hatte aber bald désertiert. Da hatte er keine Personalpapiere mehr und nannte sich einfach Carl Naundorf denn in Halle gab es mehrere ganz einfache Familien mit diesem Namen. Und man muss bedenken dass es in Halle auch die geheime Gesellschaft der Illuminierten gab. Dieser Werk-Naundorf hat sich in Berlin niedergelassen als Tucharbeiter mit einer Soldatennutte. Werk hatte schwarze Haare und schwarze Augen, wollte auch niemals etwas Französisch lernen und war im ganzen ein wiederlicher Kerl. Man muss annehmen dass der neue Naundorf der ganz gut aussah einen besseren Eindruck gemacht hat. Werk ist nach ein paar Jahren aus Berlin verschwunden und man weiss nicht was aus ihm geworden ist. Was nun « Wilhelm » angeht hängt vielleicht mit der geheimen Gesellschaft zusammen.

            Die preussische königliche Familie wusste wohl ganz genau was mit Naundorf los war.

           Gleich nach dem Ende der französischen Revolution wusste ganz Europa dass der französische Kronprinz nicht gestorben sondern verschwunden war. In Berlin, der berühmte Medaillenstecher Friedrich Loos hat das auf seinen Medaillen sehr gut ausgedrückt. Ubrigens stammt Loos auch aus Altenburg, wie Naundorf.

            Der vorletzte Nachkomme von Naundorf hat eine längere Zeit in einer Stadt in der Mitte von Frankreich gelebt. Er ist im Jahre 2008 gestorben und war dafür berühmt dass er sich gern mit « Hoheit » anreden liess. Seine Anhänger waren so davon überzeugt dass er wirklich von Ludwig dem 17. abstammte dass sie seinen Fall einem berühmten Professor für genetische Untersuchungen  unterlegten. Die biologischen Proben wurden dem Sohn der inzwischen verstorbenen « Hoheit » entnommen. Alle Naundorfisten waren fest überzeugt dass Naundorf und seine Nachkommen von Ludwig dem 17. abstammten und machten sich schon fertig dass Scloss von Versailles zu reklamieren.

            Das Ergebnis dieser Nachforschung war sehr interessant : Herr Professor Gérard Lucotte hat gefunden dass der letzte Naundorf der jetzt in den vierziger Jahren ist, von den älteren Bourbonen abstammt die ihrerseits von dem jüngsten Sohn, dem Grafen von Clermont, des heiligen Ludwigs abstammen. Der Heilige Ludwig hat die Heilige Kapelle in Paris errichten lassen die alle Touristen kennen.

            Diese genetischen Merkmale stammen aus dem 14. Jahrhundert und der Herr Professor hat dabei festgestellt dass die Besitzer solcher Merkmale typische Franken wie « Chlodwig » von der Ostsee stammen und bei der Völkerwanderung weiter gekommen sind über Thuringen bis an den römischen limes am Rhein. Dies ist die genaue Herkunft der französischen königlichen  Familie die mit Clovis anfängt.

            Wie aber die genetischen Merkmale der älteren Bourbonen in die sehr alte adlige Familie von Naundorf gekommen sind ist leider nicht leicht herauszubekommen denn ganz Europa war ja jahrhundertlang in ständige Kriege verwickelt. Ich weiss aber, nachdem ich Nachforschungen am Ende des 14. Jahrhunderts gemacht habe, dass die Geschichte der Familie von Naundorf etwas mit den deutschen Tempelrittern in Marienburg zu tun hat die nämlich oft zu Hilfe riefen. Im Jahre 1391 hat Ludwig der II. von Bourbon (der Onkel von dem König Karl dem VI.) mit seinen Rittern eine « Reise » unternommen um den Tempelrittern zu helfen. Er kam mit seiner kleinen Armee durch Thuringen und Sachsen auf dem Weg zur Ostsee und wurde ständig von den Besitzern der Festungen aufgenommen die alle von den Tempelrittern abhingen. Die alte Familie von Naundorf stammt aus Sachsen und ein Tempelritter, der dritte von drei Brüdern Naundorf,  beherschte sogar eine Zeitlang die Festung von Altenburg.

            Niemand kann sich das Geschrei der Naundorfisten vorstellen als ich vor ungefähr zwei Jahren meine erste Nachforschung auf Französisch veröffentlich habe. Wenn jemand über eine historische Nachforschung entteuscht ist sollte er sich lieber um etwas anderes kümmern.

                                                                             Renée Lescaroux

P.S. Ich bitte einen eventuellen deutschen Leser sich nach Altenburg in Sachsen zu begeben um zu sehen ob es möglich wäre eine Abbildung (Photo oder Photocopie) von dem Geburtsschein von Christian Heinrich HOPF zu bekommen – der Pfarrer hat die Taufe in ein Buch mit der Hand geschrieben und zwar auf Gothisch – Datum : 12. April 1780 – Adresse : Stadtkirchenamt Altenburg

Friedrich-Ebertstrasse 2 – 04600 Altenburg    

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Vers la résolution de l’énigme Naundorf (33) ?

Le Moniteur Viennois du 08 septembre 1928

Quant à M. Brémond, dont les anti-survivantistes ont d’abord contesté l’existence, puis les fonctions auprès de Louis XVI, et enfin l’autorité, à l’égard de la reconnaissance qu’il fit de l’identité de Louis XVII avec Naundorff, il suffit de lire les mémoires de Gouverneur Morris, au cours de la période comprise entre le 9 avril 1791 et le 27 juillet 1792, pour se rendre compte de l’importance du rôle qu’il joua en tant qu’intermédiaire entre la Cour et le ministre de Monciel, d’une part, et la Société des Jacobins de l’autre. () Gouverneur Morris. Op. cit., pp. 223-266). Brémond est également cité dans une lettre adressée de Gléresse (Suisse), le l » r mars 1790, par Louis de Narbonne à Mallet du Pan, comme auxiliaire de Mallet, alors officiellement chargé de mission par Louis XVI.

Mallet cite également Brémond comme ayant en 1794, tracé de concert avec le chevalier de Lameth et Mathieu Dumas, le plan d’une conspiration qui avait pour but de renverser Robespierre, et de rétablir la monarchie dans la personne de Louis XVII. (Mallet du Pan. Mémoires. T. II, p. 93). Etant donné ce que l’on sait des sentiments qu’éprouvait le Comte de Provence à l’égard de Louis XVI et de Marie-Antoinette, il est facile de se rendre compte de la profondeur de la déconvenue que lui apporta la nouvelle de l’évasion et de la survie de leur fils, qu’il avait tenté de faire passer pour bâtard. S’emparer à son tour de l’enfant que îes jacobins avaient jugé bon de faire sortir du Temple, et l’enfermer dans quelques in-pace jusqu’à sa mort, telle devait être la première idée qui devait surgir dans l’esprit du Prétendant. Vers 1911, époque à laquelle M. Lenotre publia la troisième série de ses études intitulées Vieilles maisons, vieux papiers, une singulière et persistante tradition subsistait dans la région frontière comprise entre Mons et Valenciennes. On y assurait qu’au commencement d’août 1795, quelques semaines après l’évasion, deux voyageurs étrangers, accompagnés d’un domestique, avaient séjourné dans le pays ; ces personnages étaient, disait-on, des membres de la maison royale de France, ou tout au moins des princes de la plus haute lignée, et leur passage coïncida avec un drame effroyable, dont les archives judiciaires locales ont conservé le récit, sans en contenir les causes, demeurées mystérieuses. Le 7 août, les voyageurs étaient arrivés à Valenciennes, porteurs de passeports en règle, indiquant qu’ils venaient de Chaudesaigues, petite ville du Cantal située sur la route de St-Flour à Rodez, à vingt lieues de cette ville. Rodez était comme l’on sait, la patrie de Fualdès, qu’un témoignage écrit, déposé en septembre 1825 entre les mains du commissaire de police Genaudet, et transmis par celui-ci au ministre de l’intérieur, désigne comme ayant favorisé la sortie de Louis XVII du Temple.(Archives Nationales. F. 7. 6979. Dossier Mathurin Bruneau. Lettre adressée à Genaudet par l’ancien chef vendéen Selin de Sincère. On sait comment Fualdès périt assassiné à Rodez, sous la Restauration, dans des circonstances aussi mystérieuses que dramatiques.

Il était donc possible à des enquêteurs venus d’Italie d’obtenir dans ce pays d’utiles indications. Les voyageurs séjournèrent quelques jours à Valenciennes, comme s’ils attendaient une personne qui ne vint pas. Puis, ils franchirent la frontière par Onnaing, Quarouble et Marchipout, et se dirigèrent vers un château voisin où ils furent conduits par un guide du pays. Quand celui-ci revint chez lui, il raconta qu’au cours du trajet, des coups de feu avaient été tirés sur les étrangers, et leur domestique, s’adressant à l’un d’eux, avait crié : « Monsieur le Duc ! nous sommes perdus !.. » Pendant le mois de septembre, les inconnus, désireux de rester en communication avec la France, d’où devait arriver celui qu’ils attendaient toujours, louèrent deux chambres à l’auberge de la Houlette, située sur la route près de la frontière. L’une de ces chambres avait été richement meublée, en vue de recevoir un personnage considérable. Cette période d’attente se prolongea jusqu’au 22 novembre. Ce jour-là ils envoyèrent leur domestique à la Houlette, pour avertir le sieur Couez, aubergiste, qu’ils ne viendraient pas, En arrivant, le domestique trouva a l’auberge deux joueurs de violon qui sortirent vers dix heures du soir. Ces derniers devaient déposer qu’après avoir quitter la Houlette, ils avaient rencontré une troupe de militaires en armes, marchant d’un bon pas, et se dirigeant vers l’auberge. Le domestique vit arriver la troupe, elle était conduite par un certain La Mouche, connu pour être le lieutenant d’un redoutable malfaiteur nommé Monneuse, qui terrorisait le pays à la tête d’une bande de chauffeurs, et qui devait être exécuté en 1798. Le domestique se réfugia sur les toits pendant que la bande entrait à l’auberge. Il réussit à s’échapper par l’extérieur, rejoignit ses maîtres, et partit avec eux pour l’Allemagne. Le lendemain de cet incident, des voisins pénétrèrent dans l’auberge, d’où nul ne sortait ; l’aubergiste et sa famille y compris les serviteurs et les enfants en bas âge, avaient été assassinés à coups de sabre. Neuf cadavres baignaient dans leur sang. Dès le début de l’information judiciaire, les magistrats se rendirent compte que les vols qui avaient accompagné le crime n’en étaient que le motif apparent. L’instruction vite abandonnée, se heurta à une succession d’intrigues qui paralysèrent l’action de la justice. Monneuse, accusé par la clameur publique, dut être relâché, aucun témoin n’ayant osé déposer contre lui, tant était grande la terreur qu’il inspirait, et l’affaire dut être classée. (Tous ces détails sont tirés de Vieilles maisons, vieux papier. 3» série de G. Lenotre, p. 343 et suiv. et de La Frontière du Hainaut, de M. Van den Busch, archiviste ). Cinq mois après le drame de la Houlette, dans la nuit du 19 au 20 avril 1796, un autre assassinat était commis dans des circonstances analogues, au château de Vitry-sur-Seine, près de Paris, chez le sieur du Petitval, banquier récemment revenu de Belgique, où il se rendait fréquemment, pour des motifs connus de lui seul. Comme à la Houlette, des malfaiteurs revêtus de l’uniforme de la légion de police, et armés de sabres, s’étaient introduits, pendant la nuit dans la propriété. M. du Petival, sa famille et ses serviteurs avaient été massacrés. Six cadavres avaient été découverts dans la maison ; aucun vol n’avait été commis en dehors des papiers personnels du banquier, qui avaient disparu. (Archives Nationales. BB. î 84 et f. i, c. VU. Seine 18. A. F. IV. 1473. Bulletins de police et extraits des journaux. Cf. Aulard. La Réaction Thermidorienne. T. III, passim (floréal anIV).  De môme qu’à la Houlette, l’instruction judiciaire commencée, n’aboutit jamais à aucun résultat. Ce dernier attentat, commis aux portes de Paris contre une personnalité connue et estimée, émut fortement l’opinion que le gouvernement terroriste avait cependant familiarisée avec les massacres collectifs. « Un document dont il est difficile de contester l’autorité, écrit M. Lenotre, et qui n’est autre que le procès-verbal d’une séance secrè- te du Directoire, au cours de laquelle on voit . les cinq Directeurs, Carnot, Rewbell, La Reveillère-Lepeaux, Letourneur et Barras, s’entretenir de l’enlèvement du Dauphin comme d’un fait avéré et approuvé par eux tous », est «venu jeter sur les faits qui précèdent une éclatante lumière.( G. Lenotre. Louis XVII, p. 243) . L’objet de la réunion des « Cinq Sires » est l’assassinat de Petitval, qui touche à la j question de l’évasion du fils de Louis XVI de la manière la plus directe. (Revue Historique. Mai-juin 1918. Tout le compte-rendu de la séance mériterait d’être reproduit in-extenso).

Dès le commencement de la séance, Rewbell informe ses collègues que le vol n’a pas été le motif du crime. « Ce n’est pas pour le voler, dit-il, qu’on a assassiné le malheureux Petitval, on l’a assassiné pour des motif que nous soupçonnons, et l’adage latin trouve ici son application : is fecit cui prodest… Le fait qu’on n’a rien volé, sauf les papiers est trop significatif pour qu’il puisse passer inaperçu, et naturellement il confirme les communications que nous avons reçues antérieurement au crime et nos propres conjectures. En raison du caractère particulier de cette affreuse affaire, j’estime qu’il faudra recommander la plus extrême circonspection aux agents et aux magistrats chargés des recherches et de l’instruction. »

Un peu plus loin, Rewbell reprend : « Depuis un certain temps, Petitval faisait de continuels voyages, on ne sait exactement où il se rendait, ni pour quels motifs il s’absentait aussi fréquemment. J’ai appris cependant par une lettre de Tort de ta Sonde qu’il était en Belgique il y a quelques semaines. Les assassins n’ont pas manqué de tuer les domestiques qui auraient pu fournir des renseignements sur les allées et venues de leur maître. »

P. Barras. — « On a égorgé les domestiques qui étaient particulièrement attachés à sa personne ; la femme de chambre qui soigna l’enfant que vous savez, a eu la tête coupée. »

Plus loin, la discussion se précise : La Réveillère-Lepeaux. — « Que disait au juste Tort de la Sonde dans sa lettre ? »

Rewbell. — « Il prétendait que Petitval avait remis 70.000 livres à Cambacêrès une première fois et 25.000 quelques semaines après. »

La Réveillère-Lepeaux. — « Pour quel objet, ? » Rewbell. — « Pour que Cambacêrès s’occupât du fils de Louis XVI et que l’on fit la preuve juridique de sa substitution. » Letourneur. — « Est-ce possible en droit ? » –  Rewbell. — « Oui. » Carnot. — « Tort de la Sonde a la réputation d’un financier taré et véreux. » P. Barras. — « La réputation de Tort de la Sonde ne nous regarde pas ; nous n’avons qu’à vérifier l’exactitude de ses renseignements. » La Réveillère-Lepeaux. — « Une lettre adressée à Cambacêrès à interceptée par la police, semble confirmer la révélation de Tort de la Sonde. Qui a écrit cette lettre ? » Rewbell. — « Un certain homme de loi du nom de Paris de l’Amaury. » . . .

Petitval poursuivait le recouvrement des sommes dues au fils de Louis XVI, mineur, et il voulait rendre à cet enfant son existence légale… Louis XVI avait remis à Malesherbes des procurations écrites et signées de sa main. Malesherbes, de son côté les avait données à Petitval ; ces procurations valaient ce qu’elle valaient, elles pouvaient suffire aux yeux de tout dépositaire de bonne foi ; même au point de vue strictement juridique, elles n’étaient pas sans valeur. » Ces réminiscences d’un passé récent en amènent d’autres :

La Réveillère-Lepeaux. — « Je suis, pour ma part, complètement étranger aux intrigues de ces dernières années. On s’aperçoit aujourd’hui combien la politique des anciens Comités de gouvernement a été funeste, tous nos embarras.viennent de cette politique ; il était contraire aux principes républicains d’enfermer les enfants de Louis XVI; cette mesure ne se justifiait à aucun point de vue ; on n’avait pas à faire supporter à ces enfants les fautes de leurs parents ; leur emprisonnement ne pouvait s’éterniser, on eût été dans l’obligation d’y mettre un terme; comme on a rendu la fille à la liberté, on aurait dû un peu plus tôt ou un peu plus tard ouvrir les portes au fils. » P. Barras. — On pouvait remettre la fille à une puissance étrangère, non le fils. Même en France, sur le territoire national, on ne pouvait rendre au fils la liberté complète ; je l’ai déclaré au représentant de la droite à la veille de Thermidor. » Carnot. — « Alors pourquoi ne pas le laisser au Temple ? »

Vers la résolution de l’énigme Naundorf (25) ?

Le Moniteur Viennois du 07 juillet 1928

Successivement, Lepitre et Lebœuf, membres de la Commune qui « ont témoigné au prisonnier un zèle menaçant pour le plan qu’il a conçu », vont être mis sous les verrous. « Le 19 novembre, paraîtront devant le Tribunal révolutionnaire les municipaux dont il est urgent de purger le Temple, Dangé, Lebeuf, Lepitre, Vincent, Bugneau, Moelle, Michonis et Jobert. Après ceux-là le déblaiement du Temple se poursuit activement. Tison, attaché au service de Madame Elisabeth est séquestré dans la petite tour, « au secret absolu, sans que Chaumette et Hébert, qui ont intérêt à l’escamoter, daignent publier quel est son crime ». Mathey, le concierge ; Danjou, le coiffeur ; Le Baron, le porte-clefs ; Rémy, le chel-d’ofiice ; Maçon, collè- gue de Rémy ; Mauduit, l’administrateur ; Turgy, l’ancien domestique de Louis XVI ; sont congédiés les uns après les autres. « On cherche, manifestement à évincer tous ceux qui, attachés au service de la prison depuis le début de la captivité, ont vu depuis plus d’un an grandir le Dauphin ». Finalement Simon et le chef de la bouche, Guagnié, qui partira le 17 septembre 1794, demeurent seuls « ( G. Lenotre. Le Roi Louis XVII, pp. 184 à 198 et 223).

Ceux qui remplacent les partants, Caron, Lermouzeau, Vandebourg, ignorent le Dauphin, et ne pourront contrarier les desseins de Chaumette. Bientôt, Simon lui-même, et Coru, l’économe, sont mis en demeure d’opter entre leurs mandats à la Commune et les emplois qu’ils exercent au Temple. Chaumette a cessé de s’intéresser à Simon qui est devenu un témoin gênant. Sûr d’être renvoyé du Temple comme l’ont été les autres employés de la prison, Simon opte pour son mandat et déménage le 19 janvier 1794. Coru l’imite et disparait aussi. On ignore comment Simon prit congé de son prisonnier. « Tout ce qu’il est possible de constater, dit M. Lenotre, c’est que le Dauphin et lui se quittèrent bons amis ». Et une chose et certaine, c’est qu’à la fin de janvier 1794, le fils de Louis XVI était bien portant. Deux documents officiels en font foi ; l’un est la décharge de la garde du prisonnier qui fut donnée à Simon par les quatre municipaux Legrand, Lasnier, Cochefer et Lorinet, d’où il résulte que les époux Simon « leur ont exhibé la personne dudit Capet en bonne santé ». ( Collection d’autographes de M. Georges Cain (Document cité par M. Lenotre) (Louis XVII, p. 200). L’autre est l’enregistrement au Moniteur du 3 pluviôse au II de la déclaration de Lasnier, d’après laquelle Simon et sa femme « ont remis cet enfant en bonne santé ». (Moniteur 3 pluviôre an II. Document cité par M. Ad. Lanne Louis XVII, p. 96). ) Simon parti, Louis XVII lut enfermé au deuxième étage de la Tour, et à défaut d’un gardien permanent, capable de répondre de son identité, il n’en eut plus d’autres désormais, que les commissaires de la Commune, qui, par groupe de quatre, se relayaient toutes les vingtquatre heures. « Les quarante-huit sections de Paris fournissant chacune six commissaires, c’était donc sur la tête de deux cent quatre-vingthuit personnes, constate Louis Blanc, la plupart de basse extraction, et n’ayant jamais vu le Dauphin que reposait cette prétendue garantie, imaginée par le Comité de Sûreté générale ». ( Louis Blanc. Histoire de la Révolution) Cette absence de garantie ne pouvait être que voulue et préméditée. L’attribution de la responsabilité du prisonnier à des gardiens temporaires, justifiait le régime cellulaire. Et le régime cellulaire facilitait la substitution d’un remplaçant au prisonnier dont on préparait le départ. La découverte de la supercherie pouvant être retardée de tout le temps nécessaire à la mise en sûreté du Dauphin, le renouvellement quotidien du personnel de garde devait rendre impossible l’établissement des responsabilités encourues. Ainsi s’explique la claustration, en apparence, inexplicable, du Dauphin, au départ de Simon.

Depuis quelque temps déjà, Robespierre tenait pour intolérable la Commune et l’espèce de dictature du ruisseau qu’elle exerçait dans Paris. Etait-il au courant des plans de Chaumette à l’égard du prisonnier du Temple ? Rien ne le prouve, mais il est permis de le croire. Quoiqu’il en soit, sa décision prise, en un tournemain, « Hébert, son général, Rosin, Clootz, Momoro, Vincent, et quelques jours après eux, Chaumette fut envoyé à la mort. D’hébertiste, la Commune devint robespierriste, et Payan, créature de l’Incorruptible, y remplaça Chaumette, en qualité » d’agent national, pourvu des mêmes fonctions et de la même autorité qu’exerçait précédemment le procureur général exécuté.

La troisième période de l’emprisonnement de Louis XVII au Temple qui correspond à sa mise au secret, fut marquée de graves incidents qui déjà préparent le dénouement. Dès le 25 avril 1794, c’est-à-dire douze jours seulement après l’exécution de Chaumette, l’agent de Lord Grenville, ministre des Affaires Etrangères de la Grande Bretagne, adressait à Londres l’indication, suivante, au sujet de la politique du dictateur : « Le Roi est beaucoup mieux traité depuis quelques temps. On ne doute pas que dans la position actuelle des choses, Robespierre (sic) n’ait un de ces deux projets : d’emmener le Roi dans les provinces méridionales si les armées s’ approchent de Paris (il s’agit des armées ennemies qui occupent le Nord de la France), et c’est là le projet du Comité ; ou d’emmener le Roi à Meudon et de faire son traité personnel avec la puissance qui s’approchera de Paris et c’est là le projet dont on accuse Robespierre. » (The manuscripts of T. B. Fortescue. Francis Drake to Lord Grenville. T. 2. p. 64. (Texte français). Londres 1894).

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Ici aussi, nous ne croyons pas opportun de discuter l’argumentation du Moniteur Viennois, étant impatient d’en arriver, au plus vite, au point de rupture que nous pressentons, avec la question de la date et des modalités de l’évasion de  » Louis XVII-Naundorf  » … sauf extraordinaire surprise ! 

Nous soulignerons toutefois combien nous avons été surpris de lire que pour le Moniteur Viennois les certificats révolutionnaires de janvier 1794 ne sauraient être frappés de suspicion légitime, pour reprendre une expression chère à Michel Jaboulay ! 

Autour du voeu de Louis XVI au Sacré-Coeur de Jésus

Lu sur l’éphéméride de référence du Salon Beige ; nous reviendrons dès que possible sur cette publication que nous n’avons pas la liberté de commenter comme nous le souhaiterions 

  • le 21 juillet 1792 : le vœu de Louis XVI est remis au père Hébert, supérieur général des Eudistes et confesseur du Roi.

C’est le vœu par lequel Louis XVI a dévoué sa personne, sa famille et tout son Royaume, au Sacré-Cœur de Jésus.

Texte du vœu :

« Vous voyez, ô mon Dieu, toutes les plaies qui déchirent mon cœur, et la profondeur de l’abîme dans lequel je suis tombé. Des maux sans nombre m’environnent de toutes parts. A mes malheurs personnels et à ceux de ma famille, qui sont affreux, se joignent, pour accabler mon âme, ceux qui couvrent la face du royaume. Les cris de tous les infortunés, les gémissements de la religion opprimée retentissent à mes oreilles, et une voix intérieure m’avertit encore que peut-être votre justice me reproche toutes ces calamités, parce que, dans les jours de ma puissance, je n’ai pas réprimé la licence du peuple et l’irréligion, qui en sont les principales sources ; parce que j’ai fourni moi-même des armes à l’hérésie qui triomphe, en la favorisant par des lois qui ont doublé ses forces et lui ont donné l’audace de tout oser.

Je n’aurai pas la témérité, ô mon Dieu, de me justifier devant vous ; mais vous savez que mon cœur a toujours été soumis à la foi et aux règles des mœurs ; mes fautes sont le fruit de ma faiblesse et semblent dignes de votre grande miséricorde. Vous avez pardonné au roi David, qui avait été cause que vos ennemis avaient blasphémé contre vous ; au roi Manassès, qui avait entraîné son peuple dans l’idolâtrie. Désarmé par leur pénitence, vous les avez rétablis l’un et l’autre sur le trône de Juda ; vous les avez fait régner avec paix et gloire. Seriez-vous inexorable aujourd’hui pour un fils de saint Louis, qui prend ces rois pénitents pour modèles, et qui, à leur exemple, désire réparer ses fautes et devenir un roi selon votre Cœur ? 0 Jésus-Christ, divin Rédempteur de toutes nos iniquités, c’est dans votre Cœur adorable que je veux déposer les effusions de mon âme affligée. J’appelle à mon secours le tendre Cœur de Marie, mon auguste protectrice et ma mère, et l’assistance de saint Louis, mon patron et le plus illustre de mes aïeux.

Ouvrez-vous, Cœur adorable, et par les mains si pures de mes puissants intercesseurs, recevez avec bonté le vœu satisfactoire que la confiance m’inspire et que je vous offre comme l’expression naïve des sentiments de mon cœur.

Si, par un effet de la bonté infinie de Dieu, je recouvre ma liberté, ma couronne et ma puissance royale, je promets solennellement :

1° De révoquer le plus tôt possible toutes les lois qui me seront indiquées, soit par le pape, soit par quatre évêques choisis parmi les plus vertueux de mon royaume, comme contraires à la pureté et à l’intégrité de la foi, à la discipline et à la juridiction spirituelle de la sainte Eglise catholique, apostolique, romaine, et notamment la constitution civile du clergé ;

2° De rétablir sans délai tous les pasteurs légitimes et tous les bénéficiés institués par l’Eglise, dans les bénéfices dont ils ont été injustement dépouillés par les décrets d’une puissance incompétente, sauf à prendre les moyens canoniques pour supprimer les titres de bénéfices qui sont moins nécessaires, et pour en appliquer les biens et revenus aux besoins de l’Etat ;

3° De prendre, dans l’intervalle d’une année, tant auprès du pape qu’auprès des évêques de mon royaume, toutes les mesures nécessaires pour établir, suivant les formes canoniques, une fête solennelle en l’honneur du Sacré Cœur de Jésus, laquelle sera célébrée à perpétuité dans toute la France, le premier vendredi après l’octave du Saint-Sacrement, et toujours suivie d’une procession générale, en réparation des outrages et des profanations commis dans nos saints temples, pendant le temps des troubles, par les schismatiques, les hérétiques et les mauvais chrétiens ;

4° D’aller moi-même en personne, sous trois mois à compter du jour de ma délivrance, dans l’église Notre-Dame de Paris, ou dans toute autre église principale du lieu où je me trouverai, et de prononcer, un jour de dimanche ou de fête, au pied du maître-autel, après l’offertoire de la messe, et entre les mains du célébrant, un acte solennel de consécration de ma personne, de ma famille et de mon royaume au Sacré Cœur de Jésus, avec promesse de donner à tous mes sujets l’exemple du culte et de la dévotion qui sont dus à ce Cœur adorable ;

5° D’ériger et de décorer à mes frais, dans l’église que je choisirai pour cela, dans le cours d’une année à compter du jour de ma délivrance, une chapelle ou un autel qui sera dédié au Sacré Cœur de Jésus, et qui servira de monument éternel de ma reconnaissance et de ma confiance sans bornes dans les mérites infinis et dans les trésors inépuisables de grâces qui sont renfermés dans ce Cœur sacré ;

6° Enfin, de renouveler tous les ans, au lieu où je me trouverai, le jour qu’on célébrera la fête du Sacré-Cœur, l’acte de consécration exprimé dans l’article quatrième, et d’assister à la procession générale qui suivra la messe de ce jour.

Je ne puis aujourd’hui prononcer qu’en secret cet engagement, mais je le signerais de mon sang s’il le fallait, et le plus beau jour de ma vie sera celui où je pourrai le publier à haute voix dans le temple.

0 Cœur adorable de mon Sauveur ! Que j’oublie ma main droite et que je m’oublie moi-même, si jamais j’oublie vos bienfaits et mes promesses, et cesse de vous aimer et de mettre en vous ma confiance et toute ma consolation. Ainsi soit-il. »

Mais à ce moment Louis XVI n’est plus Roi. Sa fonction et son pouvoir lui ont été retirée, mais sans l’aval du Peuple.

Des lettres de la Reine Marie-Antoinette à Fersen ( 29 sexies ) : questions pour nos experts ( Q 10 )

Ainsi que vous pouvez le voir, notre ami Georges nous a permis de trouver immédiatement une solution pour afficher les images extraites du fichier Word, qu’il nous a envoyé.

Mais avant de poursuivre la présentation intégrale de son étude, nous avons une nouvelle question pour nos experts !

Q 10 ; Pourquoi, dans le texte décrypté du communiqué de presse, avoir affiché en rouge la hampe de la lettre «  d  » de ‘ tendre  » et le jambage de la lettre «  q  »   du mot  » que  » du début de la ligne L 3, qui sont parfaitement visibles sur le manuscrit avant décryptage ?

N’y aurait-il pas par hasard une contradiction apparente radicale à double titre

  • n’aurait-il pas été logique que ces lettres aient été restituées – et non effacées ! – dans le texte décrypté, sans aucun traitement d’image, comme l’a été l’ensemble  » e vais finire  » de la ligne L 1 ?
  • pourquoi en outre avoir associé ces lettres par leur couleur rouge avec les caractères typographiques destinés à rendre compte du décryptage de caractères invisibles ?

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Des lettres de la Reine Marie-Antoinette à Fersen ( 29 ter ) : questions pour nos experts ( Q5)

Avant de vous proposer de nouvelles observations,  nous nous sommes posé une question d’ordre strictement historique, en nous situant dans la logique de nos contradicteurs !

Supposons que ce que nous propose les AN et le CRCC soit pertinent ! Qu’a donc écrit la Reine, après cette folie du 4 janvier 1792, date à partir de laquelle elle passerait désormais chaque instant de sa vie à adorer Fersen ?  

Nous avons donc consulté le site des AN, afin d’éviter toute confusion ou erreur de notre mémoire :

https://www.siv.archives-nationales.culture.gouv.fr/siv/rechercheconsultation/consultation/ir/consultationIR.action?udId=c-47xecrr79-1406ogo2coa9r&consIr=&irId=FRAN_IR_050236&frontIr=&auSeinIR=false

Et là comme nous l’avions déjà constaté, que voyons-nous ?  Un petit détail de rien du tout qui nous avait échappé, mais lire c’est relire, n’est-ce pas !

La lettre du 4 janvier 1792 est la dernière lettre en clair de la Reine à Fersen ! Comme c’est curieux, n’est-ce pas !

Et par voie de conséquence, surgit une nouvelle question ;

Q 5 : Est-ce que par hasard il y aurait un lien de cause à effet entre le caviardage réalisé par une main inconnue ( Axel Fersen, son frère, ou un autre héritier des papiers de Fersen ) et le fait qu’on ne disposerait plus d’aucune autre lettre autographe de la Reine après le 4 janvier 1792 ? 

Et en attendant de savoir quel est l’ADN de  » Sang Royal  » , voici un instant de  » fausse vérité officielle garantie  » par Philippe Delorme !

La réplique ne s’est pas faite attendre !

Dans notre Bulletin climatique du 26 octobre dernier, nous annoncions la parution d’un ouvrage explosif de  Jean-Louis Bachelet intitulé  » Sang royal » (lire https://conseildansesperanceduroi.wordpress.com/2015/10/26/bulletin-climatique-quotidien-26-octobre-2015de-la-republique-francaise/) et consacré au mystère Louis XVII.

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Il n’aura fallu que quelques semaines à Philippe Delorme, orléaniste patenté et notoire, pour publier sa contre-attaque !

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En voici le résumé :

« Roi martyr, Louis XVII suscite depuis deux siècles d’inlassables controverses. S’est-il évadé de la prison du Temple ? Quelles sont les circonstances exactes de sa mort ? Et cela en dépit des analyses génétiques pratiquées sur son cœur, voilà déjà quinze ans.

Quant à sa vie, elle demeure peu connue, et c’est le grand mérite de Philippe Delorme de nous la retracer ici avec la rigueur de ses sources et son élégance d’écrivain. Car, de 1785 à 1795, le sort de la France se confond avec celui de Louis Charles, fils cadet de Louis XVI, à travers le déchaînement des passions et des ambitions politiques.

Le récit de Philippe Delorme nous fait revivre les premiers pas du petit duc de Normandie, à Versailles, entouré d’une mère aimante, Marie-Antoinette, et d’un père attentif, de son frère et de ses deux sœurs. La mort du dauphin Louis Joseph, l’aîné du futur Louis XVII, en juin 1789, ponctue le début de la tragédie. Suit une lente descente aux enfers, de la cage dorée des Tuileries aux cachots du Temple…
Séparé de ses parents, soumis à un véritable lavage de cerveau, avant d’être abandonné dans la plus noire des misères, Louis Charles, devenu roi légitime à la mort de Louis XVI, le 21 janvier 1793, s’éteindra victime de la tuberculose, le 8 juin 1795. Dès lors commence la légende…

Plus d’une centaine de faux dauphins se lèveront en effet pour proclamer qu’ils sont le jeune prince, échappé des griffes révolutionnaires. Le plus célèbre, le Prussien Karl Wilhelm Naundorff a laissé une descendance qui dispose toujours de quelques partisans. Exorcisant définitivement les démons du conspirationnisme ou du survivantisme, Philippe Delorme apporte des preuves inédites de la mort de Louis XVII au Temple. Il restitue ici un visage de lumière. Dans toute sa pureté originelle et la vérité de sa destinée tragique. »

« Louis XVII. La biographie », Philippe Delorme, Via Romana, 2015, 405 p. + cahier ‘illustrations

Affaire à suivre mais dans laquelle les tenants de la famille d’Orléans ont beaucoup, beaucoup à perdre. C’est sans doute ce qui explique la rapidité et la violence de la réplique. Mais comment peut-on encore croire que ces querelles dynastiques détermineront les Français lorsqu’ils auront à décider du Roi à venir ?…

Le 11 novembre 2015.

Jean-Yves Pons, CJA.

BULLETIN CLIMATIQUE QUOTIDIEN (11 novembre 2015)…DE LA REPUBLIQUE FRANÇAISE.

Rien de ce qui est royal et souterrain ne pouvant nous être étranger…

Nous invitons tout lecteur qui en aurait la liberté, que nous n’avons pas actuellement,  à prendre le temps nécessaire pour visionner cette nouvelle vidéo de LEGITIMOSCOPIE, publiée sur le site des Rois Souterrains, qualifié de  » légitimeux  » par un héritier de la couronne de Navarre, que notre site partenaire  » La charte de Fontevrault  » vient de nous faire découvrir …

LEGITIMOSCOPIE II – DOMINIQUE SABOURDIN-PERRIN : LES OUBLIES DU TEMPLE

 Légitimoscopie se propose de réunir les travaux d’Historiens, Professeurs, Docteurs et autres auteurs qui offriront la substantifique moelle de leurs rigoureuses recherches documentant les sujets que Les Rois Souterrains aiment tant.

Notre deuxième invité, une invitée, est Madame Sabourdin-Perrin, une historienne dont les travaux portent notamment sur ce lieu chargé de souvenirs qu’est le quartier du Temple. Docteur es lettres, Dominique Sabourdin-Perrin a publié en 2012 Les Oubliés du Temple (Les Editions Persée) ; elle leur redonne vie au fil de ces 500 pages… et désormais durant ces 81 émouvantes minutes.

Légitimoscopie – Chapitre II :

Charles-Xavier de Bourbon. “Notre roi de France pour demain “selon Le lys noir.

https://chartedefontevraultprovidentialisme.files.wordpress.com/2015/11/capture1.png

NDLRB . Au cas où vous auriez pensé  qu’il ne se passe  jamais  rien dans  le mouvement  royaliste, vous trouverez  beaucoup de nouveautés dans la mise en ligne ci-dessous :

Un nouveau prétendant : https://fr.wikipedia.org/wiki/Charles_de_Bourbon-Parme         Un nouveau mouvement:  NARR : Noyaux d’Action pour Royaliser la République

Voir aussi : leslysnoirs@gmail.comGSM : 06 62 66 82 48

Louis XVII à Saint-Malo ?

Merci à nos amis de la Charte de Fontevrault, pour leur veille historique sur la question Louis XVII ! 

Le Dauphin de décembre 1815 : étude d’une rumeur malouine.

Yann Guerrin

À Saint-Malo, en décembre 1815, un inconnu arrêté par la police se prétend le fils de Louis XVI. C’est le point de départ d’une rumeur qui submerge la Bretagne puis la Normandie et enfin toute la France. Au-delà des prétentions d’un pseudo Louis XVII, c’est d’une rumeur à portée politique dont nous traitons dans cet article.

Entrées d’index

Chronologie :XIXe siècle

Noms de lieux :Saint-Malo

Yann Guerrin, « Le Dauphin de 1815 : étude d’une rumeur », Annales de Bretagne et des Pays de l’Ouest, 110-2 | 2003, 111-128.                                                      http://abpo.revues.org/1419

Les Annales de Bretagne ont été créées en 1886 ; elles sont devenues les Annales de Bretagne et des Pays de l’Ouest en 1974. La revue est trimestrielle, publiée conjointement par les sept universités du Grand Ouest : celles d’Angers, de Lorient (Bretagne-Sud), de Brest (Bretagne occidentale), du Mans (du Maine), de Nantes, de Rennes-2 et de Tours (François Rabelais). Vitrine du dynamisme de la recherche historique dans ces universités, elle a vocation à diffuser des travaux d’histoire concernant particulièrement l’Ouest de la France, mais sans aucune exclusivité.

http://abpo.revues.org/1419

Si des universitaires bretons ou d’ailleurs souhaitaient nous apporter le concours de leurs compétences, ils seraient les bienvenus et seraient ici chez eux !

Avec la publication de notre livre  LOUIS XVII, AUTOPSIE D’UNE FAUSSE VERITE : l’affaire Louis XVII : réalité, uchronie ou chimère ? nous espérons en effet avoir apporté la preuve que l’Université doit désormais étudier la Question Louis XVII avec la rigueur exigée par l’enjeu ! 

« Hâtez-vous lentement, et sans perdre courage,
Vingt fois sur le métier remettez votre ouvrage,
Polissez-le sans cesse, et le repolissez,
Ajoutez quelquefois, et souvent effacez. »
De l’art poétique (1674) – Chant I Nicolas Boileau